ancientspirit März 2010
Reaper "Gardens of Seth"1986 veröffentlichten REAPER ihre erste E.P. „Fairies Return“, der in den Neunzigern noch zwei reguläre Langeisen (u.a. beim Mittlerweilen legendären Metal Enterprises-Label) folgten. Nun ist endlich das dritte Album der Band erhältlich und das Teil hat sich gewaschen! Mein lieber Schwan, hier fliegt echt die Kuh. REAPER sind nach wie vor der Fels in der Brandung des echten, unverfälschten Heavy Metal. Traditioneller geht es kaum noch. Dabei klingen die Jungs so frisch, als würden sie heuer zum ersten Mal aus dem Stall gelassen. „The Gardens Of Seth“ bietet euch erstklassigen Heavy Metal mit vielen Elementen des typisch deutschen Stahls, aber auch diverse Verbeugungen in Richtung England und vor allem den USA. Oder mit anderen Worten: stellt euch eine sehr gelungene Symbiose aus GRAVE DIGGER, BLACK SABBATH und ICED EARTH vor, und ihr habt das, was den Sound der Band ausmacht. Speziell der raue Gesang erinnert einen sehr an Chris Boltendahl von GRAVE DIGGER. Teilweise wie bei „The Age Of Hunger“ übertreibt man es ein wenig in punkto Abwechslung und Spielwitz, doch ansonsten ist fast alles im Lot. Die Vertonung von „Der Erlkönig“ fällt aus dem Rahmen und passt nicht wirklich auf das Album.
Genug gemeckert, die restlichen Songs bieten nämlich keinen Grund zu Kritik. Das Album schießt locker aus der Hüfte wie weiland Billy The Kid und trifft Problemlos sein Ziel; nämlich euer Gehör. Und dort verweilen die Lieder auch eine Zeitlang. Eventuell fehlt noch der ganz große Ohrwurm, doch mit Hammersongs vom Schlage „Super Mystique“, „Leviathan“, oder „Revolution“ ist man dem Ganzen schon sehr nahe. Ein tolles Album mit geilen Ideen, Spielwitz und Können. Sollte man echt mal gehört haben.
Falk, 10 Punkte
metalswitzerland Februar 2010
Reaper "Gardens of Seth"Bereits seit 25 Jahren ist die deutsche Band Reaper aktiv und veröffentlicht mit „Gardens of Seth“ ihr sechstes Album. Die Platte beginnt mit dem kurzen Instrumental „Into the Gardens of Seth“. Danach folgt mit „The Age of Hunger“ bereits ein Highlight der Platte.
Was sofort auffällt ist der extrem kraftvolle und facettenreiche Gesang von Frontmann Daniel Zimmermann und die griffige Gitarrenarbeit. Auch die nächsten Songs zeichnen sich durch viel Power und Melodien aus. Hört Euch nur mal „Dark beyond Black“ an! Mit „Der Erlkönig“ folgt noch eine Hommage an das von Johan Wolfgang von Goethe geschriebene Gedicht bevor die Platte mit dem schleppenden „Light of Anger“ zu Ende geht.
Was bleibt ist eine bockstarke Platte in der Schnittmenge von Iced Earth und Grave Digger. Allein das etwas billig wirkende Cover weiss nicht zu überzeugen, aber das trübt die Qualität der Musik nicht im Geringsten.
Steph
fraktur-magazin Februar 2010
Reaper "Gardens of Seth"Die Achtziger Jahre! Welch ein herrliches Jahrzehnt des Metals! Bands wie Helloween, Warlock, Death oder Living Death sorgten dafür, dass damals schon mächtig die Matte flog. Nachdem wir euch ja letztens das Jubiläumsalbum von Helloween vorgestellt haben, hatte 2009 noch eine weitere Band Grund zum Feiern! Reaper wurde 1984 gegründet und hat sich bis heute gehalten, was ja leider nicht jeder Band beschert war. Jetzt dürfen wir uns an ihrem sechsten Album "Gardens Of Seth" erfreuen.
25 Jahre Bandgeschichte! Selbstredend wird klar, dass es sich hier um eine gestandene Band handelt. In der Tat darf man bei dem Album "Gardens Of Seth" einiges erwarten und man wird nicht enttäuscht werden. "Gardens Of Seth" präsentiert sich als ausgereiftes Heavy Metal Werk und meine Herren, die Jungs geben mächtig Gas! Die Wurzeln dieser Band reichen unverkennbar bis tief in die Achtziger Jahre, ohne Firlefanz bieten Reaper astreinen Heavy mit schöner Gröhlstimme und verzerrten Gitarren, so wie es sein muss. Nach einem schönen instrumentalen Intro folgt mit "The Age Of Hunger" der erste Abräumer, dem ein fantastisches "Ten Thousand Nightmares" folgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Alben dieses Genres findet man schon beim ersten Anhören des Albums Zugang zu den Songs. Es passt einfach! Gesang, Gitarrenriffs, Drums - und das alles verpackt in gradlinigem Heavy, dem es an Abwechslung nicht mangelt. Ebenfalls ein absoluter Hammer ist der Song "Leviathan", der sich feinfühlig, auch dank des genialen Gesangs, zu einem wahren Sturm entwickelt. Absolut top und ein Beweis, auf welch hohem Level sich Reaper bewegen. Neun Songs die zu begeistern wissen! Moment, waren da nicht zehn Songs? Ja, stimmt, wir hätten komplett auf den Song "Erlkönig" verzichtet, der sich nicht so recht in das ansonsten sehr geile Album eingliedern will. Der letzte Song "Light of Anger" stimmt durch seinen schleppenden Sound und der guten Umsetzung aber wieder versöhnlich. Unser Fazit: Top! Ein richtig schönes Stück Old-School Heavy!
burnyourears Januar 2010
Reaper "Gardens of Seth"Obwohl ich traditionellen Metal sehr gerne mag, sind REAPER bisher an mir vorbei gegangen. Dabei gibt es die deutsche Band schon seit 1984. Inklusive des neuen Albums "Gardens Of Seth" hat die Combo bisher sechs Veröffentlichungen vorzuweisen – drei Alben und drei EPs. Mitglieder sind Daniel Zimmermann (Vocals, Gitarre), Matthias Kraft (Bass), Jan Breede (Drums) und Thomas Buchenau (Gitarre).
Der Beipackzettel verspricht "bärenstarken Metal", der an ICED EARTH, GRAVE DIGGER, BLACK SABBATH und CANDLEMASS angelehnt ist. Letzteren Verweis kann man getrost vergessen, wenn man aber noch eine Prise alte RUNNING WILD dazu nimmt, kann man die Vergleiche durchaus bestätigen. Dass REAPER stellenweise ihren Todesgräber-Kollegen aus Deutschland ähneln, liegt wohl hautsächlich an der Stimme Zimmermanns, die einen Vergleich mit Boltendahl-Vocals nicht scheuen muss – eher im Gegenteil. Der Sänger klingt angenehm rau und kräftig, der Gesang passt hundertprozentig zu dem traditionellen, schnörkellosen Metal des Quartetts.
Den Einstieg in das Album findet der Hörer mit dem netten, kurzen Instrumental "Into The Gardens Of Seth", bevor REAPER mit "The Age Of Hunger" und "Ten Thousand Nightmares" voll durchstarten. Ich bin beileibe kein Feind von hohen Vocals und an Kitsch kratzenden Melodien anderer Power Metal-Kapellen, aber es macht einfach Spaß, mal wieder die etwas härtere Gangart zu hören. REAPER orientieren sich dabei unüberhörbar am ICED EARTH-Sound zu Anfang und Mitte der Neunziger, lassen die Ähnlichkeiten aber nie zu offensichtlich werden. Das blöd betitelte "Super Mystique" beginnt mit einer orientalisch klingenden Passage und wird dann zu einem richtigen Kracher, auch "Dark Beyond Black" kann überzeugen. Überhaupt wissen REAPER, wie sie Härte, Tempowechsel und Melodien miteinander kombinieren, klingen aber auch nicht immer leicht zugänglich, wie die zweite Hälfte des Albums offenbart. Immerhin kann der Rausschmeißer "Light Of Anger" am Ende noch mal überzeugen, und auch die Goethe-Vertonung "Der Erlkönig" ist ziemlich gut gelungen.
Die Produktion ist stimmig und bodenständig, ohne übertriebene Effekte, aber lebendig. Auch, wenn die ganz großen Melodien fehlen und ich mir mehr Knallerrefrains gewünscht hätte, ist REAPER mit "Gardens Of Seth" ein überzeugendes, traditionelles Metalalbum gelungen. Wer sich bisher also noch nicht mit der Band beschäftigt hat und nach gutem Metal aus deutschen Landen sucht, sollte schleunigst nach der sechsten Veröffentlichung der Combo Ausschau halten.
evilrockshard Januar 2010
Reaper "Gardens of Seth"Ah, was ist das denn, was sich mir aus den Boxen entgegendrängt? Hier wird gerifft und geshouted in bester True German Metal Tradition, am ehesten vergleichbar mit Chris Boltendahls alter Grabschauflergarde (was vermutlich am ähnlichen Gesang liegt!). Reaper, eine deutsche Metalband der 80er Jahre, die es niemals so recht geschafft hat, aus der Regionalliga aufzusteigen, liefert hier ein Scheibchen ab, das bei größerem Bekanntheitsgrad durchaus die Champions League erreichen könnte. Hymnische Refrains, große Riffs, dazu ungezügelte, authentische Straßenkötermentalität - oder kurz: echter Heavy Metal der zwar einfach strukturierten aber deswegen nicht minder begeisternden Form.
Um jetzt noch ein dümmliches Wortspiel mit dem Bandnamen auf den Weg zu bringen: Man kann dem sympathischen Vierer nur wünschen, dass er endlich die Ernte für seine Arbeit einfahren kann, denn die Gärten Seths hätten das allemal verdient. Erstaunlich reif und gut!
Frank Scheuermann
Vampster Januar 2010
Reaper "Gardens of Seth":Ja, und gleich noch ein Jubiläum! Neben HIRAX feierten auch REAPER im gerade ausgeklungenen Jahr ihren 25. Geburtstag und beschenkten sich dabei gleich mit zwei Silberlingen selbst. Dazu aber später mehr.
REAPER wird trotz ihres 25-jährigen Bestehens nicht allen ein Begriff sein, deshalb bedarf es zunächst einer kurzen Vorstellung. Das hessische Quartett gehört der Mitte der 80er aufkommenden deutschen Teutonenstahlbewegung an und ist demzufolge vergleichbar mit alten GRAVE DIGGER, UNREST, PARAGON und alten RUNNING WILD. Nimmt man es genau, ist "Gardens Of Seth" nach "Beyond All Time" (1990) und "The Years Within" (1992) erst das dritte Full Length-Album von REAPER. Dazu gesellen sich drei eigenproduzierte EPs - "Fairies Return" (1986), "Elements" (2002) und "Victory V" (2004).
Kommen wir aber jetzt explizit zu den aktuellen Silberlingen. Einer davon ist "Wonders In The Dark". Bevor ich zur Hauptattraktion "Gardens Of Seth" komme, möchte ich noch ein paar Worte dazu verlieren, denn diese anno 2009 erschienene CD ist nämlich eine ganz besondere Angelegenheit: Ausschließlich mit remasterten Songs aus den Jahren 2000-2004 bestückt, wurde sie nämlich "nur" als Beilage des polnischen Metalmagazins "Hard Rocker" veröffentlicht. "Wonders In The Dark" enthält einige, aber nicht alle Songs von "Elements" und "Victory V" und ein paar bis dato unveröffentlichte Songs. Daher dürfte diese CD für Sammler mit Sicherheit eine interessante Angelegenheit sein.
"Gardens Of Seth" ist zwar im Vergleich zu dieser Spezial-CD eine eher unspektakuläre, weil normale Veröffentlichung, wenn man aber mit einbezieht, dass sie der erste Longplayer nach 17 Jahren ist, kann man auch hier nicht unbedingt von einem Standardrelease sprechen. Eingeläutet durch das melodisch stampfende Intro "Into the gardens of Seth" macht die mit Thrash-Anleihen angereicherte Walze "The age of hunger" gleich klar, worauf man sich bei REAPER einlässt, nämlich auf Tradition pur. Der epische Midtempostampfer "Revolution" und das phasenweise mythische "Leviathan" bestätigen diesen Eindruck. Allerdings wird diese traditionelle Formel auch hin und wieder mit zusätzlichen Gewürzen verfeinert, z.B. mit morgenländischen Klängen ("Super mystique"), mit Doompassagen in BLACK SABBATH-Manier ("Light of anger") oder mit Death Metal-Geballer ("Ten thousand nightmares", "Dark beyond black") bahnt sich die Instrumentalfraktion im Stile einer teutonischen Urgewalt ihren Weg durch Gehörgänge. Das raue, brüllende, einem Chris Boltendahl und Andreas Babuschkin nicht unähnliche Organ von Daniel Zimmermann veredelt schließlich den von den Instrumenten geschmiedeten Stahl. Klar wirken diese Vocals ab und an limitiert, aber sie sind einfach ein wesentlicher Bestandteil des wilden, ungestümen, ja germanischen Sounds und so soll das auch sein. Einen Hauch zu deutsch wird es mir allerdings bei der musikalischen Umsetzung eines herausragenden Werkes einer der wichtigsten deutschen Persönlichkeiten aller Zeiten. Die Rede ist von der Ballade "Der Erlkönig" des deutschen Vorzeigedichters und Naturwissenschaftlers Johann Wolfgang von Goethe. Diese wurde von REAPER "neu" umgesetzt. Darüber möchte man aber lieber den Mantel des Schweigens ausbreiten. Ein Tribut ist zwar schön und gut, aber an solch epochalen Werken kann man sich nur die Zähne ausbeißen.
Ansonsten ist "Gardens Of Seth" aber ein gelungenes "Comeback" der hessischen Kulttruppe und je öfter ich diesem Erzeugnis der teutonischen Klangschmiede lausche, umso mehr gefällt es mir. Der Sound ist zwar nicht allzu berauschend aber auch keineswegs unterirdisch - altbacken möchte man sagen, so wie die Musik eben auch. Und daher möchte ich "Gardens Of Seth" vor allem Traditionalisten empfehlen und insbesondere jenen mit Vorlieben für den deutschen Stahl.
metal-district.de
Reaper "Gardens of Seth"
Dies ist die erste Scheibe der seit 1984 aktiven Heavy Metal Band REAPER, welche mir bewusst zu Ohren kommt, ihre fünfte insgesamt und für mich stellt sie ein facettenreiches Highlight deutscher Stahlschmiedekunst dar, eine der geilsten Scheiben der letzten 30 Jahre (wenn man ACCEPT oder THE HAND OF DOOM als Anfänge des Teutonenmetals wertet).
Nach einem hymnischen Instrumentalstück im Stile von „Transilvania“ oder „Ides of march“ geht es mit einem mittelschnellen Headbanger ab in die Vollen, einem Stück welches durch einen eigenartig groovigen Tanzbärbeat sofort Schwung in den Körper bringt, eine packende Grundmelodie aufweist, die so einen leicht russischen Kosakenchoranklang im Refrain hat, obwohl es nur Sänger Daniel Zimmermann ist, der hier mit seiner Reibeisenstimme agiert. Die Stimme ist schon etwas schrill und extrem rostig, aber zugleich sehr charismatisch. Schnellere Passagen und sogar doomige Momente bleiben hier nicht außen vor, ein grandioser Soloabschnitt mit sehr emotionsgeladener Leadgitarrenarbeit und weiteren herrlichen Melodien schließt sich an. „The age of hunger“ nennt sich dieses erste Glanzlicht.
„Ten thousand nightmares“ hat eine Affinität zum melodischen Blackmetal durch solche ebenso majestätischen wie unterkühlten Speedparts mit diabolischer Atmosphäre und Blastparts. Ansonsten gibt es wieder einen Hang zu traditioneller russischer Musik bei den Harmonien und viel klassischen Headbangersound. Schon bei diesem Stück, ja eigentlich schon davor wird klar, dass hier eine Band zwar urtraditionell ihren Metal zelebriert, aber durch äußerst ausdrucksstarke und einprägsame Songs mit abwechslungsreichen Arrangements besticht. Der speedige Refrain hier ist auf jeden Fall ein Mitsinger, der Eure Fäuste automatisch in die Höhe reisst. True, ultratrue, aber nicht auf den Kopf gefallen und zu engstirnig.
„Super mystique“ stampft erhaben aus den Boxen, hat eine orientalische Gitarrenmelodie als Einleitung, rifft dann aber sehr kräftig und trocken, jedoch immer mit dem nötigen Schuss Melodie seines Weges. Der Gesang setzt über einer eher ruhigen Passage ein, die zuerst wieder der orientalisch mystischen Eröffnung folgt. Eine schwelgerische, aber etwas angedunkelte Leadgitarrenabfuhr leitet wieder zur nächsten ruhigen Gesangspassage weiter, dann kommt das trockene Riffing wieder ins Spiel und der Gesang grollt herrlich auf den schrubbenden Akkordfolgen. Klar, schon oft im Metal gehört, aber mit einer Entschlossenheit dargeboten, die keinen Widerstand duldet und in dieser Kombination durchaus mit Wiedererkennungswert gesegnet. Es geht stilistisch zurück bis zum Heavy Metal der frühen 80er, bleibt aber stets zeitlos und intensiv.
Verdient hätte die Band mit solchen Songs einen Welterfolg, ist aber wohl zu tiefsinnig für die tumbe Kommerzmetallermasse, welche sich die glattgebügelten Pseudobands anhört. Schade. Denn auch „Dark beyond black“ hat wieder herrliche Melodien und einige blastige Snarebeats aufgefahren, die trotzdem so locker zusammenlaufen, als wäre nie andere Musik geschrieben worden. REAPER sind eine kauzige, eigensinnige Kapelle, die trotzdem sehr gut nachvollziehbare Stücke auf Tasche hat und mit ihrer ebenso feurigen, wie melodiereichen Darbietungsart, aus der die Gefühle nur so herausdonnern, ein gewichtiges Argument, auf eine breitere Hörerschicht zu pochen.
Dieses Album lebt und atmet den Heavy Metal, ist episch ohne lethargisch zu wirken, hat die Zauberkraft, welche einem großen Album eigen sein muss. Ein wenig schrullig ist „Der Erlkönig“ geraten, der vorletzte Song mit Goethe Text und in ein Metalgewand gepackter Musik von Franz Schubert. Aber so weit sind wir noch nicht.
Zuerst kommt noch an sechster Stelle das melancholische „Leviathan“, welches einen leicht doomigen und recht traurigen Ausdruck besitzt, wenn hier nicht gerade die urklassischen „Fist in the air“ Headbangerparts reindonnern. Im Hintergrund spielt hier stets eine unverzerrte E Gitarre traditionell angehauchte Melodien, setzt für den ekstatischen Solopart aus bzw. verschwindet in den dichten Arrangements. REAPER setzen sich im deutschen Metal, urdeutsch sind sie in der Tat, ganz nach vorne, hängen die längst zu einer Farce verkommenen und ja endlich aufgelösten RUNNING WILD, alle Mainstreamkapellen von FREEDOM CALL über EDGUY bis GAMMA RAY und HELLOWEEN oder RAGE und auch die Urgesteine ACCEPT und GRAVE DIGGER mit einer lockerheit ab, die Ihresgleichen sucht. Aus jeder Note dampft hier die Leidenschaft für den Metal und die spirituelle Nähe zum krautig epischen Rock und Hardrock zwischen Mitte der 70er und den frühen 80ern. Sie sind regelrecht die Fortsetzung treuteutonischer Tugenden in der Musik, nicht gewillt zu experimentieren, aber immer dabei, wenn es daran geht, die Sinne zu betören. Ave!
Das melodisch hymnische „Revolution“ lädt zum schwelgerischen Tanz ein, ist himmelhoch jauchzend euphorisch und kampfeslustig mit leicht melancholischem Unterton und abermals gewaltig tollen Soli. Beängstigend, dass dieses Album so gut wie keine Längen kennt, kaum Makel aufweist. Es ist eine nahezu perfekte Heavy Metal Abfahrt, die halt nicht mit Innovationen um sich wirft, aber einfach Spaß macht und gute Stimmung verbreitet. Deutscher Heavy Metal muss also nicht zwangsweise dumpf und dröge sein, klassische und traditionelle Einflüsse sich nicht unbedingt in ultraschnellem, aber leblosem Gefiedel äußern.
So ist „Al Andaluz“ ein wunderschönes Instrumental, zuerst nur auf akustischen Gitarrenläufen basierend mit einem heißblütigen spanischen Feeling, bekommt dann einen Rhythmus, wird immer wilder und intensiver, nähert sich einer ekstatischen Stimmung, ohne den Blick für die betörenden Melodien zu verlieren. Sinkt dann wieder kurz auf den Anfangspart zurück und verhallt, um dem pompösen „Erlkönig“ Platz zu machen. Hier regiert der Bombast mit Schmackes, da tuckige Gayboards völlig wegbleiben und nur die extrem wuchtigen, immer aber mit räumlicher Atmosphäre punktenden Gitarren das Stück dominieren. Da es eine Klassikadaption ist, sind auch ein paar merkwürdige fröhliche Läufe darin enthalten, die sich nicht mit Metal zu vertragen scheinen. Es ist einfach etwas kirre, wird aber immer wieder durch sehr sinistere Boshaftigkeiten und dramatische Läufe zurückgeholt. Das Finale ist grandios, man kennt ja das Originalgedicht, ein letztes Aufbauschen und dann der dämonische Abschluss, vorbei ist ein wunderbares Stück traditioneller Musik transponiert in ein anderes Genre.
Doomig wird der Abschluss „Light of anger“ aus den Speakern getragen, erhabene Melodien mit sich bringend. Die im Beipackzettel (schon vor dem Anhören ins Altpapier gewandert) angedeuteten CANDLEMASS und BLACK SABBATH Einflüsse sind unverkennbar, aber da ist mehr als nur das. REAPER spielen es auf ihre Weise und sie spielen es einfach gut.
Tja, selbst sie eigentlich längst totgeglaubten Teutonenhelden sind immer noch zu Höhenflügen in der Lage, welche der deutschen Metalszene ihre Glaubwürdigkeit und ihre Eigenständigkeit zurückgeben. Fantastische Scheibe!
bleeding4metal Dezember 2009
Reaper "Gardens of Seth"Seit 25 Jahren treiben REAPER mit ihrem Heavy Metal nun in Deutschland ihr Unwesen und möchten dies nun mit ihrem neuen Album "Gardens Of Seth" gebührend feiern.
Mir selbst ist REAPER vor dieser Scheibe noch nicht begegnet, eigentlich fast seltsam, die Musik hat definitiv Potential. Der Ursprung der Band liegt unverkennbar in den 80ern, leichte Parallelen zu Legenden wie GRAVE DIGGER oder ICED EARTH sind erkennbar. Trotzdem ist REAPER keine Kopie, der klassische Heavy Metal der Band wirkt eigenständig und hat Wiedererkennungswert. Die in den 25 Jahren Bandgeschichte angesammelte Erfahrung macht sich im Sound bemerkbar, mit Abstand das Meiste klingt eingängig und kein Stück eingestaubt. Die Songs wirken differenziert, eine einheitliche Linie ist erkennbar. Es gibt aber auch Ausnahmen, nicht alle Songs passen zum hohen Stand der restlichen Songs, auch die Metal- Version von Goethes 'Der Erlkönig' könnte auf so Manchen etwas befremdlich wirken.
Die instrumentale Seite von "Gardens Of Seth" lässt keine Wünsche offen. Die Riffs sind eingängig und wandlungsfähig, sowohl schnell und kraftvoll als auch ruhiger und melodiös kann das Gitarrenspiel überzeugen. Die Drums tun ihr Übriges, um die Musik zu dem zu machen, was den klassischen Heavy Metal ausmacht.
Mit seiner rauen und tiefen Stimme passt sich Fronter Zimmermann gut der Musik an. Er zeigt sich wandlungsfähig und trägt viel zum Wiedererkennungswert bei. Das Songwriting ist abwechslungsreich und lässt keine Langeweile aufkommen, außerdem trägt es sehr zur Differenzierung der Songs bei.
Zusammengefasst ist das Jubiläumsalbum von REAPER eine ordentliche Sache. Die Songs sind überwiegend eingängig und lassen sich gut hören, es gibt aber auch einige wenige Schwachpunkte in dieser Richtung. Die guten Aspekte von "Gardens Of Seth" überwiegen aber eindeutig, auch eine langfristige Hörbarkeit ist gegeben. Von mir gibt es für die Scheibe 7 von 10 Punkten, außerdem werde ich mir mal die vergangenen Werke von REAPER ansehen. Anspieltipps sind 'Leviathan' und 'Revolution'.
Gesamtwertung: 7.0 Punkte
Mystic Arts Media Metalpages (metalroxx) Dezember 2009
Reaper "Gardens of Seth"Die Heavy Metal Band REAPER feierte dieses Jahr ihr 25jähriges Bestehen und mit dem mir vorliegenden „Gardens Of Seth“ veröffentlicht die Band ihr sechstes Album. Mal schaun was der Sensenmann zu bieten hat – oder ob ich mich doch lieber über meine Nikolaustüte hermache.
Nach dem instrumentalen Intro „Into the Gardens of Seth“ beginnt „The age of hunger“ in traditioneller Heavy Metal Manier. Der Song läd zum mitnicken ein und als der Refrain erklingt, gibt es eh kein Halten mehr und man möchte einfach nur abgehn wie Schmidt`s Katze! Der nächste Song „Ten thousand nightmares“ geht vom Klang her in Richtung Grave Digger. Die Geschwindigkeit ist hier schon ein gutes Stück höher als beim Vorgänger und doch gibt es auch hier die groovenden Parts. Um es kurz zu machen – das Lied ist ein Nackenbrecher mit genialem Refrain! Dafür wird es bei „Super mystique“ erstmal ziemlich ruhig. Gitarrengezupfe und sanfter Gesang wechseln sich mit schweren Metalriffs ab. Wieder ein Song der die Muskulatur im Nacken strapazieren wird und ich kann euch sagen, das das Album genau in diesem Stil weiter geht. Nackenbrecher die mal schnell und auch mal etwas langsamer werden, aber sich sofort im Gehörgang festsetzen. So hat z.B. „Revolution“ den genialsten Refrain, der vor allem live dankbar von den Fans angenommen wird.
Mit „Al Andaluz“ gibt es wieder ein Gitarreninstrumental, welches – Überraschung – teilweise südländisch klingt. Logisch, bei dem Namen.
REAPER zeigen, dass sie es auch nach 25 Jahren noch immer können. Sie machen einfach den guten alten Heavy Metal – in Perfektion! Leider hat das Album zwei Schwachpunkte, welche bei den letzten beiden Songs zu finden sind, wobei aber „nur“ „Der Erlkönig“ für mich ein Totalausfall ist. Der Rest ist mehr als hörenswert und Pflicht für alte Heavy Metaler!
Punkte: 8,5/10
Rock Hard - Heft Nr. 271
Reaper "Gardens of Seth"Sie haben sogar einen Deal beim Satan aus Usingen (Metal Enterprises) überlebt. Ein Vierteljahrhundert nach Bandgründung geben sie sich acht Songs lang alle Mühe, dem teutonischen Bauern-Metal, den das Boltendahl-light-Organ des Sängers und die eigene Vergangenheit vorgeben, zu entkommen. Nicht nur die biedere Karnevalsschlager-Interpretation von Goethes ´Der Erlkönig´ zeigt: Die Landflucht ist gescheitert. Hel haben vorgemacht, wie man die Verzweiflung dieses atmosphärisch dichten Werks angemessen metallisch umsetzt. Halbgares Akustikgeplänkel (´Al Andaluz´), freche Iced-Earth-Diebstähle (´Super Mystique´), Thrash-Versuche (´Dark Beyond Black´) und unbeholfene Black-Sabbath-Annäherungen (´Light Of Anger´) überdecken den alten Stallgeruch nicht. Rockstars werden REAPER in diesem Leben nicht mehr.
| Verfasser: | Björn Thorsten Jaschinski |
the-pit November 2009
Reaper "Gardens of Seth"Mit Einflüssen von Grave Digger und Goethe?!
Bewertung: 6.5 von 10 Punkten
Release: 06.11.2009
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 44:39
Label: STF-Records
Quizfrage: Welche Band feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum? Wenn ihr jetzt spontan „Reaper, natürlich“ sagt, bin ich ehrlich gesagt ziemlich beeindruckt. Denn mir sagt dieses deutsche Quartett rein gar nichts. Dennoch gebührt ihnen natürlich Respekt für so eine lange Zeit des Bestehens. Musikalisch hört man ihnen ihre Gründungszeit, die tiefsten 80er, deutlich an. Klassisch deutscher Heavy Metal à la Grave Digger und alte Rage mit leichten amerikanischen Anleihen der Marke Iced Earth bilden die Eckpfeiler von „Gardens Of Seth“.
Um es vorweg zu nehmen: Einer der größten Pluspunkte dieses Albums ist, dass die Musik nicht, wie zuerst befürchtet, extrem angestaubt klingt, sondern mit hörbarem Enthusiasmus gespielt wird. Kreativität geht zwar anders und auch die Produktion ist nicht die Beste, aber Reaper sollten ihre Fans und Traditionalisten mehr als zufrieden stellen können. Das instrumentale Intro „Into The Gardens Of Seth“ und das darauf folgende „The Age Of Hunger“ bieten wirklich tolle, abwechslungsreiche Gitarrenarbeit, während der Gesang Geschmackssache ist. Daniel Zimmermann hat hörbare Ähnlichkeiten mit Chris Boltendahl von Grave Digger, versucht sich aber auch gelegentlich („Super Mystique“) an cleanem Gesang, der mich manchmal von der Tonlage her an Warrel Dane (Nevermore) erinnert. Die Klasse Danes oder die charismatische Röhre Boltendahls erreicht er dabei aber nicht. Wenn man sich damit aber arrangieren kann, bieten Reaper durchweg solide Kost mit „Ausreißern“ nach oben und unten.
Gut ins Ohr geht beispielsweise das bereits erwähnte „Super Mystique“, das wiedermal von den wirklich starken Melodien an der Gitarre getragen wird. Ebenso gelungen ist der Mid-Tempo-Hammer „Revolution“ ausgefallen. Ein kleines Highlight ist auch das ruhige Instrumental „Al Andaluz“, das zum Ende hin ein wenig an einen Western-Soundtrack erinnert und ansonsten wie ein kitschfreies Stück von Blackmore's Night wirkt. Überhaupt funktioniert „Gardens Of Seth“ bis zu diesem Lied sehr gut, auch wenn das Album mit Sicherheit nicht den Durchbruch für die Band bedeuten wird. Dazu gibt es einfach zu viele ähnlich gelagerte Gruppen, die den Markt regelrecht überschwemmen.
Negatives gibt es aber natürlich auch zu vermelden, denn das ambitionierte Ansinnen der Band Goethes „Der Erlkönig“ in ein Metalgewand zu kleiden, geht erwartungsgemäß völlig daneben. Der Gesang klingt schwülstig, pathetisch und wirkt eher so, als wollte man mit diesem Lied irgendetwas parodieren. Da hilft es auch nicht, dass das Songwriting sehr abwechslungsreich ausgefallen ist. „Der Erlkönig“ ist ein sehr stimmungsvolles Gedicht beziehungsweise eine Ballade, aber als Heavy-Metal-Version wirkt es einfach nur albern. Vor allem die letzten Zeilen führen bestenfalls nur noch zum Kopfschütteln. Über die ebenfalls sehr schwache Black Sabbath-Verbeugung „Light Of Anger“ will ich mich nicht so lange auslassen, da sie das Album ziemlich nichtssagend abschließt.
Fazit: Beim ersten Durchhören hielt ich „Gardens Of Seth“ für ein typisches Durchschnittsprodukt, wie sie monatlich zu Dutzenden veröffentlicht werden. Damit tut man Reaper aber Unrecht, denn ihre Songs sind größtenteils gut, wenn auch nicht überragend. Fans der alten Schule können, nein, sollten mal ein Ohr riskieren.
igelmetal November 2009
Reaper "Gardens of Seth"Stil:
Traditioneller Heavy Metal aus Kassel mit Grave Digger- und Iced Earth- Einflüssen
CD-KRITIK:
Es gibt wohl kaum eine Band wie die Kasseler, die es in 25 Jahren Bandgeschichte auf so wenig Veröffentlichungen gebracht hat. Lediglich eine EP, zwei Full-Length-Alben, zwei Demos und eine Best Of stehen zu Buche. Ständig wechselnde Plattenfirmen und Line-Ups haben es den Jungs nicht immer leicht gemacht, voranzukommen.
Stilistisch erinnern die Jungs an die Gladiators, die Ende der 90er zwei Alben rausbrachten und im Grave Digger/Accept- Fahrwasser verkehrten. Allerdings agieren Reaper wesentlich abwechslungsreicher, denn hier wird nicht nur im ICE- Tempo durchgedonnert, da die Band auch langsamere Passagen eingebaut hat. Doch gerade der Gesang von Daniel Zimmermann erinnert stark an Chris Boltendahl – da bekommt der Bandname gleich eine andere Bedeutung, haha. Doch musikalisch geht man schon wesentlich eigenständiger vor. Alles andere wären nach 25 Jahren des Bandbestehens ja auch traurig. Reaper legen dabei Wert auf eingängige Riffs, nachvollziehbare Melodien und eben die bereits genannte Abwechslung.
Der Variatonsreichtum auf "Gardens Of Seth" kennt wenig Grenzen. Gleich nach dem Double Bass- Kracher Ten Thousand Nightmares folgt das eingangs balladeske Super Mystique, das vom Riffing her an ältere Iced Earth erinnert. Der Song hat einen grandiosen Aufbau und deckt eigentlich alles, was die Band verkörpert, ab. Getragene Midtempo- Songs wie Leviathan oder das mit einem tollen Refrain ausgestattete Revolution sind genauso vertreten wie schnellere Tracks der Marke Dark Beyond Black oder The Age Of Hunger. Es sind gerade die langsameren Sachen, wo Sänger Daniel Zimmermann zeigen kann, dass er nicht auf die Grave Digger- Schiene limitiert ist, sondern noch ein bisschen mehr drauf hat. Auch instrumental bieten diese Songs einfach mehr Raum, den Reaper auch nutzen und deswegen sind diese Songs noch interessanter als die Speed Metal- Granaten.
Etwas ungewöhnlich ist sicher der deutschsprachige Track Der Erlkönig, mit dem die Jungs Johann Wolfgang von Goethe ihren Tribut zollen, der das Gedicht 1782 geschrieben hat. Definitiv aber mal etwas anderes. Und während andere CDs zum Ende hin sich immer wieder wiederholen oder unbrauchbares Songmaterial beinhalten, legen Reaper bei Light Of Anger nochmal alles in die Waagschale. Tolle Melodien, super ausgearbeitete Gesangsmelodien und ein Sahnesolo bilden die Inhaltsstoffe dieses getragenen Songs, der allerdings nicht die im Info genannten Einflüsse Candlemass und Black Sabbath beinhaltet, das hört man bei den anderen Songs des Albums allerdings auch nicht heraus.
Fazit:
Insgesamt ein überraschend gutes Album einer Band, der man die Erfahrung beim Songwriting anmerkt. Das Album macht wirklich Spaß. Für Grave Digger-, Iced Earth- und Teutonen Metal- Fans absolut empfehlenswert, auch wenn die absoluten Highlights fehlen, aber das Album wächst mit der Zeit!
Powermetal Nov 2009
Reaper "Gardens of Seth"REAPER legen zum 25. Bandjubiläum eine solides Stück Teutonenstahl vor.
Vor 25 Jahren tönten die RODGAU MONOTONES "Erbarme! Die Hesse komme!" Das war so ziemlich genau zu der Zeit, als auch die Kasseler REAPER das Licht der Welt erblickten, um ohne Erbarmen die Metal-Keule zu schwingen. Und wie kann man ein solches Jubiläum besser feiern, als mit einem neuen Rundling, auf dem sich alle Trademarks der Old-School-Teutonen-Metaller wiederfinden. Ganz in der Tradition der PARAGONs und GRAVE DIGGERs dieser Welt wird hart, mitunter schnell, aber immer schön ruppig drauflos gedroschen.
Nach dem Instrumental-Intro 'Into The Gardens Of Seth' geht der Rundling mit 'The Age Of Hunger' und 'Ten Thousend Nightmares' erwartungsgemäß in die Vollen. Und wenn man sich Daniel Zimmermanns Röhre auch nur die ersten 30 Sekunden anhört wird jedem klar, warum die ewigen GRAVE DIGGER-Vergleiche vielleicht doch gar nicht so weit hergeholt sind.
Mein persönliches Highlight aber ist das hymnisch atmosphärische 'Leviathan' bei dem Brüllmeister Daniel Zimmermann eine überraschend gute Figur in klarem Gesang macht. Diese packende Bombast-Nummer bleibt schon nach erstmaligem Hören wie tätowiert in den Gehörgängen hängen – ganz großes Ohrenkino!
'Revolution' besticht vor allem durch seine hochklassige, sehr melodische Gitarrenarbeit und nach dem spanisch angehauchten, sentimentalen Akustik-Instrumental 'Al Andaluz' gibt es zu guter Letzt noch einmal richtig schwere Kost. Mit dem 'Erlkönig' hat man sich nicht weniger vorgenommen als aus der Franz Schubert-Vertonung von Johann Wolfgang von Goethes wohl traurigstem Gedicht ein dramatisches Metal-Opus zu zimmern. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall originell. Rausgeschmissen werden wir mit der doomigen BLACK SABBATH-Remineszenz 'Light Of Anger'.
Ein feines Stück Teutonenstahl für alle Old-School-Fans, die keinen Bock auf Kompromisse haben!
Anspieltipps: Leviathan, Al Andaluz, Super Mystique, Revolution
metalearth November 2009
Reaper "Gardens of Seth"Seit langen 25 Jahren pflügen sich die Hessen von Reaper durch die rauhen Äcker des Heavy Metal...
Hört man das Intro "Into the Gardens of Seth" fragt man sich bereits das erste Mal, warum diese Band so unbekannt ist, wo doch die Gitarristen echt einiges auf dem Kasten zu haben scheinen. Fette Riffs walzen aus den Boxen und gleichzeitig schwingt eine mittelalterliche Melodie mit ins Gehör.
Nach diesem Instrumental kann man sich nur noch vorstellen, dass der Sänger das Gesamtbild der Musik drückt, aber auch dem ist nicht so. Ähnlich charakteristisch wie Chris Boltendahls (Grave Digger) oder Peavys (Rage) Organ schallt auch Daniel Zimmermann. Das Schöne an seiner Stimme ist, dass sie nicht, wie sonst öfters im Heavy Metal, nach einem Kastraten klingt, sondern etwas Rohes, Dreckiges mitschwingt - egal ob er jetzt hoch singt oder normal bis tief- , ja man könnte fast meinen hier und da hat man es mit Growls zu tun.
Die Instrumalabteilung schiebt den Sound ordentlich voran, neben den Songintros und einigen ruhigen Passagen bleibt nicht viel Platz für Entspannung, denn es geht voran. Selbst das epische "Super Mystique" entwickelt sich nach und nach zu einem rasanten Track. Dabei wird punktgenau gespielt und es findet sich immer wieder eine gekonnt eingeflochtene Melodie...
underground-empire November 2009
Reaper "Gardens of Seth"REAPER - der Fels in der Brandung! Auch nach 25 Jahren Bandgeschichte lebt die Combo aus Kassel auf ihrer dritten Full Length-Platte ihren ursprünglichen Heavy Metal aus, der sich keinen Millimeter an irgendwelche Trends anbiedert, sondern eben jener Linie treubleibt, die man von der Combo gewohnt ist. Was »Gardens Of Seth« - abgesehen von der zuvor schon thematisierten Tatsache, daß Gitarrist Daniel Zimmermann stimmlich seinem Vorgänger Benny Bennecke nicht mal ansatzweise das Wasser reichen kann - lediglich fehlt, sind die wirklich hitverdächtigen Songs, die auf dieser zweifelsohne gutklassigen, aber eben doch ein wenig unspektakulären Scheibe herausragen würden. Meinereiner vermißt jene Eingängigkeit oder jene Melodien, die die Band auf ihrer ersten EP »Fairies Return« an den Tag gelegt hatte, die trotz ihrer Einfachheit nie banal wurden und sich bis heute festgesetzt haben.
Dennoch - auch anno 2009 kann man keinen Fehler machen, wenn man zu einer REAPER-Scheibe greift!
Metalpresse November 2009
Reaper "Gardens of Seth"Ein Vierteljahrhundert hat die Schwermetallinstitution Reaper nun schon auf dem Buckel, und spätestens mit dem vorliegenden Werk "Gardens Of Seth" sollte man sich Gedanken machen, warum die Teutonen keine ausverkauften Touren fahren.
Mit diesem sechsten Album der Bandgeschichte wurde nämlich die pure Quintessenz des Heavy Metal auf Polycarbon gebannt, fingerbrechende Hochgeschwindigkeitssoli, ein gut hörbarer Bass der das Schlagwerk in der Rhytmusfraktion in den Schatten stellen würde, würde nicht Jan Breede dahinter sitzen, der die Felle verdrischt wie nichts gutes. Und natürlich die dominante Röhre von Daniel Zimmermann, eine Stimme wie ein schartiges Axtblatt, die der Musik einen aggressiven, kraftvollen Tenor verleiht.
Zehn Titel finden sich auf dem vorliegenden Album, und wie man hibbelige Headbanger gekonnt in einen tonnenschweren Klumpen Rohstahl einführt, zeigen die vier Kasseler mit dem einminütigen Intro "Into The Gardens Of Seth". Ein treibender Rhytmus, ein prägnantes Riff das lauthals ruft "Wir sind wieder da und wir werden euch gewaltig in den Arsch treten!"
Und dann rollt auch schon "Age Of Hunger" los. Hohe Geschwindigkeit ist nicht von Nöten, reiner Stahl donnert durch die Boxen und kaum bin ich erschöpft dem letzten aus dem Lautsprecher schiessenden Fleischerhaken ausgewichen, bricht auch schon "Ten Thousand Nightmares" über mich herein. Gleiche Formel, diesmal schneller, geil!
"Super Mystique". Hm, cleares Intro- naja, kann ja nich immer voll auf die 12 gehen- falsch gedacht! Schon bald brettert eins dieser genialen Riffs los, wie man sie schon aus den Vorgängersongs lieben gelernt hat. Hier wechseln sich langsame mit schnelleren Passagen ab, die Qualität bleibt auf hohem Niveau, Zimmermann röhrt wieder rohe Gewalt durch den Raum, herrlich! Bei "Dark Beyond Black" holen Reaper alles an die Sonne, was ballert, Trommelfeuer vom Schlagzeug, fetzende Akkorde, keine Wünsche bleiben offen, "Leviathan" ist langsam, aber vernichtend und bei "Revolution" führt kein Weg am Mitsingen vorbei! Killer!
Tatsächlich wird es danach ruhiger. Al Andaluz ist ein akkustisches Instrumental, zunächst eine ruhige Melodie, die dann in rauhe Westernromantik umschlägt. Warum auch nicht, ist schön anzuhören.
Darauf folgt eine weitere Überraschung, wenn Goethes Erlkönig verchromt wird. Mit der Intonierung hat man sich aber leider ein wenig schwer getan, an mancher Stelle denkt man sich "Das hätt ich anders gemacht" und es klingt nicht ganz so harmonisch, wie es hätte werden können.
Den Rausschmeißer macht "Light Of Anger", langsam und stimmig, aber hier fehlen die Widerhaken, von allen Liedern bleibt von diesem hier am wenigsten hängen.
Kaum zu glauben, dass ich das bei Reaper sagen würde, aber in einem Punkt würde "Gardens Of Seth" noch ein kleines Bisschen mehr Traditionalität gut stehen, und das ist das Coverartwork, computeranimiert macht das nämlich nun leider nicht so viel her. Aber kein Grund, Abstriche bei der Bewertung zu machen.
Denn dieses Album ist eine pure Macht, gegen Ende ein wenig schwächelnd, aber rundum immernoch verdamt stark! Fans von Grave Digger & Co werden ihre helle Freude haben!
Auffallend ist, dass, obwohl so ziemlich alle Songs nach dem gleichen Rezept funktionieren, kein Gefühl von zu großer Homogenität innerhalb des Albums aufkommt. Jeder Song strotzt nur so von Charakter und Ideen. Sehr gute Mitsingbarkeit zeichnet dieses Meisterwerk aus, auch werden Freunde härterer Takte mit thrashigen Passagen gut unterhalten. Hätte man aus dem "Erlkönig" mehr rausgeholt und bei "Light Of Anger" ein wenig mehr auf die Klötze gehauen, stünde hier ganz klar die Bestnote!
Eric
9/10
Metalmasters November 2009
Reaper "Gardens of Seth"Ur-kultiger Heavy Metal alter Schule aus Deutschland.
Auf den schönen Namen REAPER (müßten nicht eigentlich Legionen von Metal-Bands in aller Welt so heißen ? ... wahrscheinlich tun sie das sogar ...) hört eine alteingesessene, aber mir bis dato unbekannte Band aus deutschen Landen, die sich dem klassischen Heavy Metal verschrieben hat und ihre Sache nach wie vor sehr gut macht, denn REAPER gibt es sage und schreibe mittlerweile schon ein Vierteljahrhundert und was soll ich viel sagen – die Jungs wollen es mit ihrem sechsten Album 2009 nochmals so richtig wissen !! (Puuh, was für ein Satz ...).
Als erstes fällt dem geneigten Hörer die gesangliche Nähe des Lead-Sängers zu Chris Boltendahl von GRAVE DIGGER auf, wobei nicht exakt zu eruieren ist, wer von den vier Schnitter-Herren denn nun hauptsächlich singt, denn bei allen Vieren steht „VOC" in der Bandbeschreibung ...
Zurück zu GRAVE DIGGER, deren Einfluß die Protagonisten von REAPER nicht ableugnen können und wohl auch nicht wollen, denn die Songs klingen oftmals doch sehr nach den teutonischen Totengräbern.
Einflüsse von Iced Earth, Candlemass und Black Sabbath (Ausnahme: Track „Light Of Anger" – das Stück klingt doch ziemlich zähflüssig und doomig) hingegen, wie in der Presseinformation angekündigt, kann ich zwar jetzt direkt nicht heraushören, aber das ist ja wie immer auch ein bisserl eine Frage des persönlichen Geschmacks und Hauptsache, die Marschrichtung stimmt, und die heißt ganz klar „Hail to Heavy Metal !!".
Das Album ist bei sattem transparentem Sound schön rund in einem Stück anzuhören, wobei keine Ausfälle zu beklagen sind, ein richtiger herausragender Hit aber leider auch vermißt wird.
Trotzdem ergeht eine klare Kaufempfehlung für „Gardens Of Seth", denn das eine oder andere Stück fräst sich nach einigen Durchläufen letztendlich dann doch ganz tief in die Gehirnwindungen und kultigen Old-School-Heavy-Metal mit einem derart hohen Spaß- und Unterhaltungsfaktor bekommt man auch nicht alle Tage serviert.
Anspieltips sind der Opener „Into The Gardens Of Seth", das sehr abwechslungsreiche „Super Mystique", die Halbballade „Leviathan", der saftig-krachende Gassenhauer „Revolution", das flamencohafte Akustik-Instrumental „Al Andaluz" und die 2009er Neuafnahme des klassischen Stücks „Der Erlkönig" („ ... wer reitet so spät durch Nacht und Wind ? ... es ist der Vater mit seinem Kind ...").
Fazit:
REAPER haben den klassischen Heavy Metal nicht (neu) erfunden, mischen aber schon recht lange mit und haben das Genre mit „Gardens Of Seth" um ein unterm Strich interessantes und hörenswertes Album bereichert.
7,5 Punkte.
Allover-ffm-rock November 2009
Reaper "Gardens of Seth"Die aus Kassel stammende Formation REAPER feiert 25 jähriges Jubiläum und das muss mit einer neuen Scheibe gefeiert werden, gesagt, getan kommt hier nun nach dem Intro "Into The Gardens Of Seth" mit "The Age Of Hunger" genau das, was man von solch alten Hasen erwartet. Wir kriegen griffige Riffs, tighte Drums und auch melodische Riffbögen zu hören, kurz und knapp gesagt, German Heavy Metal. Auch bei "The Thousand Nightmares" steht ganz klar unter dem Banner Metal pur, auch wenn hier und da mal etwas flotter zu Werke gegangen wird. Dazu ein richtig cooles Solo und mit Sänger Daniel Zimmermann, der zwar nicht ganz an U.D.O. herankommt, aber immer ein wenig an ihn erinnert. Mir gefällt auch sehr gut die Melodie in "Super Mystique" und mit "Dark Beyond Black" legen die Nordhessen sogar ein paar Speed Metal Anteile mitin ihre Musik. Bei "Leviathan" kommt so ein Grave Digger Touch durch und bei "Revolution" fühle ich mich wie in den 80‘er Stadion Zeiten, wo man einfach voll mitgegangen ist, diese Nummer greift und der Vergleich zu U.D.O. ist auch wieder ganz präsent. Das Instrumental "Al Andaluz" fällt mit leicht südländischem Flair aus dem Rahmen und hätte meiner Meinung nach auch fehlen können, da verpaßt man nichts. Mit "Der Erlkönig" kriegen wir eine metallische Version und eine Hommage an Johann Wolfgang von Goethe, die sich richtig cool anhört. Das finale "Light Of Anger besticht mehr durch schleichende Kraft und bietet wie bei allem, was die Hessen machen, Metal, reinrassigen Metal. Einen Vorwurf müssen sich die Jung aber gefallen lassen, denn in Sachen Sound steckt da bei weitem mehr drin, als das was hier heraus geholt wurde. Ansonsten gibt es bei diesem German Metal Urgestein nichts auszusetzen.
metal.de November 2009
Reaper "Gardens of Seth"REAPER existieren schon 25 Jahre, sind allerdings bislang noch nicht in meine Wahrnehmung getreten. Offenbar fristen die Hessen mehr ein Underground-Dasein, was sich mit der Veröffentlichung von "Gardens Of Seth" über STF Records vielleicht ändert.
Geboten wird traditioneller Heavy Metal mit 80er-Einschlag. Soundliche Parallelen zu frühen GRAVE DIGGER kommen mir mehr als einmal in den Sinn. Ähnlich charakteristisch wie Chris Boltendahls Organ ist auch die Stimme von Daniel Zimmermann – eine Stimme, die man mit ihrem rauhen und in regulärer Lage tiefen Klang unter hunderten raushören kann. Manchmal ist sie von Growls nicht weit entfernt, doch auch Wechsel in die Höhen beherrscht Zimmermann. Diese Vocals drücken den Songs einen Stempel mit Wiedererkennungswert auf. Doch auch die Instrumentalisten können was. Besonders die vielseitige Gitarrenarbeit darf man gesondert erwähnen.
Diese fällt mir schon beim verspielten Intro "Into The Gardens Of Seth" auf, zieht sich aber mit interessanten Leads und knackigen Riffs durch das ganze Album. Auch das Instrumental "Al Andaluz" ist mit seinem spanischen Touch in der Hinsicht hörenswert. Beim von ICED EARTHs Epik inspirierten "Super Mystique" mit leichten orientalischen Anleihen erreicht die Leistung der Gitarristen ihren Höhepunkt. Andere Stücke sind wesentlich geradliniger und druckvoller wie "The Age Of Hunger" und "Dark Beyond Black" was mich auch zum dem Vergleich mit GRAVE DIGGER bewegte.
Reaper bei amazon.de
Reaper „Gardens of Seth“ - 10. November 20095.0 von 5 Sternen
„Beschwört den Geist der 80er“
Ich kann mich bezüglich der Qualität des Albums nur meinen Vorgängern anschließen.
Wer auf Old School Metal der feinen Sorte steht kann hier bedingungslos zugreifen.
Also Freunde nit lang snacken und kaufen, das Album ist jeden Cent wert.
Highlights im Einzelnen zu erwähnen ist ohnehin überflüssig, da jedes Stück klasse ist.
Live sind die Jungs übrigens auch der Oberhammer. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.
Also Jungs weiter so.
Metal up your ass.
Von Nobbi (Fuldatal)
* * * * * * *
Reaper „Gardens of Seth“ - 29. Oktober 2009
5.0 von 5 Sternen
„Sprachlos...“
Ich bin noch immer sprachlos ob der brachialen Gewalt, die da eben aus meinen Boxen kam...
Ich kann D. Schneider nur beipflichten: Black Sabbath, Iron Maiden, Grave Digger, Iced Earth -
diese Mischung kriegt man hier geboten, und das nicht zu knapp.
Oftmals könnten sich genannte "etablierte" Bands an Reaper eine Scheibe abschneiden.
Daumen hoch, 5 Sterne - das Album ist ein Highlight!
Von Stefan Hepe "Razalduria"
* * * * * * *
Reaper „Gardens of Seth“ - 27. Oktober 2009
5.0 von 5 Sternen
„Reaper - wörtlich übersetzt die Erntemaschine“
Die Ernte einzufahren, haben Reaper sich mit diesem Album redlich verdient.
Die Einflüsse auf dieser CD wurden in der Rezension von D.Schneider ja schon genannt.
Das Titelstück ist ein toller Einstieg, mit guter Gitarrenarbeit, wie übrigens die ganze CD
mit tollen Gitarrensoli briliert.
Herausheben aus einem sehr gelungenen Album möchte ich neben Light Of Anger
(tolle Riffs in bester Black Sabbath Tradition, eines meiner Lieblingsstücke)
noch die Songs Super Mystique, Leviathan, Der Erlkönig und das tolle, spanisch angehauchte
Instrumental Al Andaluz.
Neben den guten Titeln dieser CD, sei hier auch das sehr ansprechende CoverArtwork erwähnt.
Der Preis ist absolut OK und mit einer Spielzeit von ca. 45min. bekommt ihr value for money.
Von Mr. Motörhead "HS"
* * * * * * *
Reaper „Gardens of Seth“ - 27. Oktober 2009
5.0 von 5 Sternen
„Hammerscheibe - Heavy Metal vom Feinsten“
Wow... 25 Jahre ist die Band nun schon am Werk -
aber ihr stärkstes Album haben Sie sich tatsächlich bis heute aufgehoben.
Ein Album voller Kraft und mit den besten gesanglichen Leistungen,
die ich je von Frontmann Daniel zu hören bekam.
Für alle Fans von Black Sabbath, Iron Maiden, Grave Digger, Iced Earth
und weiteren klassischen Metalkapellen sollte dieses Album ein Pflichtkauf sein...
Kauft dieses großartige Scheibchen und unterstützt eine Band, die es verdient hat!!!!
Von D. Schneider "Wargodakinakes" (Kassel, Hessen)
CD-Review from Strutter Magazine (Netherlands):
REAPER 'ELEMENTS' (INDEPENDENT)"REAPER are coming out of Germany and they play raw pure Heavy Metal like only the Germans are able to make, because this sounds like GRIM REAPER, RUNNING WILD and also MANOWAR. The vocals are very raw and rough, nothing melodic in here, but instrumental this is high quality Metal. I'll bet these guys would be very popular among the True Metal Warriors who don't want anything melodic in their Metal! Actually songs like "The raven" and "Fields of joy" sound very good, pure uptempo Heavy Metal. The KATE BUSH cover "Wuthering heights" wasn't necessary to include, as this version just basically kills the original or WITHIN TEMPTATION's version, although while hearing it you almost start to laugh. Nevertheless, their own songs are much better and I can recommend this band to fans of raw Heavy Metal. Sometimes it reminds me a lot of MANILLA ROAD, so then you know what this sounds like. More info at: http://www.reaper.de and e-mail them at: band@reaper.de
(Points: 7.5 out of 10)"
CD-Review from Harder Beat Magazine (USA):
REAPER"It's amazing how a band can stick it out for so long and still stay under the radar. Anyway, Reaper has been churning out quality German power since '90 and their five track Elements EP has just been released. Close your eyes and you'll swear you're listening to Grave Digger. Singer Daniel Zimmermann is a dead ringer for Chris Boltendahl and there's just something about that guitar sound that strikes a nerve with power metal fans. One look at song titles like "The Raven" and "Azrael" and you already know if you want this or not. Includes a hilarious butchering of Kate Bush's "Wuthering Heights." Hilarious not because it's bad, (it's not) but because the song is far too melodic for such a thick sound. KKKK. (Dale Lammers)"